Sein Einsatz hat sich gelohnt -  Anschaffung der Internatskosten beschlossen

 

Letzte Plenarsitzung vor der Nationalratswahl kommenden Sonntag: Verschiedene Mehrheiten bestimmten diversen Anträgen zu. Unter anderem, der Antrag der Österreichischen Gewerkschaftsjugend. 20.000 Unterschriften, das sind ein Fünftel aller Lehrlinge, wurden gesammelt. Gefordert wurde die Abschaffung der Internatskosten für BerufsschülerInnen. "Es freut mich, dass die Vernunft verschiedener Parteien gesiegt hat, nicht das politische Kalkül durch die ÖVP. Wir, die SPÖ, haben sich gemeinsam mit der FPÖ und den Grünen dafür ausgesprochen, Lehrlinge und ihre Betriebe zu entlasten", freut sich Nationalrat Max Unterrainer.

 

"Rund 100.000 Lehrlinge gehen pro Jahr in die Berufsschulen in ganz Österreich. Der Großteil davon muss dafür für eine bestimmte Zeit ins Internat.  Bis zu 1.300 Euro fallen an Kosten an. Trotz Vollbeschäftigung sind die junge Menschen von den Eltern abhängig, oder brauchen Sozialleistungen. Wir müssen sie deshalb in ihrer Ausbildung unterstützen."

 

"Fakt ist, wir müssen Lehrberufe wieder attraktiv machen. Uns fehlen immer mehr Fachkräfte. Berufszweige sterben nahezu aus. Schluss damit, wir brauchen nicht nur AkademikerInnen. ArbeiterInnen müssen künftig einfach mehr verdienen. Gleich zu, dürfen Klein- und Mittelbetriebe nicht weiter belastet werden - Zug um Zug, gemeinsam Berufe gestalten. Zurzeit übernehmen rund 40 Prozent aller Betriebe die Internatskosten. Runter mit den Lohn- und Nebenkosten für die kleinen Unternehmen", stellt Unterrainer klar und verweist auf die immer größer werdenden Steuervorteile für Großkonzerne. 

 

Finanziert soll diese Kostenerleichterung in der Ausbildung durch den Insolvenzentgeltfonds. "Daraus wird bereits jetzt die gesamten Lehrstellenförderungen bezahlt. Durch die immer weiter nach unten sinkenden Lehrlinge, bleibt viel Geld liegen", erklärt der Tiroler abschließend. 

 

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Dienstleistungssektor profitiert besonders stark von Förderprogramm

SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer erkennt im Beschäftigungsbonus „enormes Potenzial für touristische Betriebe, die durch eine Senkung der Lohnnebenkosten neue Stellen schaffen können“. Am Rande des heutigen Wirtschaftsausschusses zeigte sich Unterrainer erfreut darüber, dass der Tourismus als starke Stütze der österreichischen Wirtschaft und „Top-Arbeitgeber“ von der Maßnahme profitieren wird. „In dieser Branche werden 13,5 Prozent des BIP erwirtschaftet. Der Beschäftigungsbonus wird diese Leistung ausweiten“, erklärt der Tourismussprecher.

Insgesamt werden zwei Milliarden Euro für die Umsetzung des Beschäftigungsbonus investiert. Effekte werden eine Ankurbelung der Wirtschaft, neue Arbeitsplätze und speziell im Tourismus eine Ausweitung der Saisonen sein. Unterrainer pocht darauf, auch weiterhin in den österreichischen Tourismus zu investieren, denn „Tourismusregionen sind herausragend bei der Schaffung von Arbeitsplätzen“.

Positiv wertet Unterrainer außerdem, dass der Rahmen für die Haftungsübernahmen der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank für Einzelbetriebe von 250 Millionen Euro auf 375 Millionen Euro erhöht wird.

 

Österreichs Tourismus braucht unsere volle Unterstützung

 

„Der österreichische Tourismus sichert wie kaum eine andere Branche Wertschöpfung und Jobs, daher braucht es auch eine breite Unterstützung für bessere Rahmenbedingungen“, so SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer und weiter: „Ich schätze den neuen Wirtschaftsminister Mahrer sehr, und ich gehe davon aus, dass er mit mir einer Meinung ist und wir am gleichen Strang ziehen: Es gilt, bis zum Wahltag für Österreich zu arbeiten und uns für den Tourismus einzusetzen.“ Damit appelliert Unterrainer, die Arbeit für den Tourismus weiterzuführen. Unterrainer weist darauf hin, dass die zumeist recht positiven Zahlen der letzten Jahre nicht überdecken können, dass es erhebliche Probleme in der Branche gibt.

 

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Kostenlose Gewerbeanmeldungen und erweiterte Nebenrechte sorgen für Erleichterungen

SPÖ-Tourismussprecher Maximilian Unterrainer begrüßt die Verbesserungen durch die Novelle der Gewerbeordnung, die heute im Ministerrat beschlossen wurde: „UnternehmerInnen haben es künftig leichter und einfacher, einen Betrieb zu gründen. So können sich die Betriebe ganz auf das Wirtschaften konzentrieren und werden bei der Bürokratie entlastet“, zeigte sich Unterrainer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erfreut.

„Als Tourismussprecher habe ich mich dafür eingesetzt, dass auf die Gastronomen und Hoteliers besonders Rücksicht genommen wird. So konnten wir durchsetzen, dass Gastgewerbetreibende auch außerhalb ihrer Betriebsstätte gewerblich tätig werden, etwa bei Zeltfesten“, erklärt Unterrainer.

Auch die Erweiterung der Nebenrechte bringen Vorteile mit sich. So kann ein Tischler etwa eine Küche einbauen und gleichzeitig Fliesen legen. Bei reglementierten Gewerben liegt die Obergrenze bei 15 Prozent der Auftragssumme, bei freien Gewerben bei 30 Prozent.

„Insgesamt freue ich mich, dass mit der Gewerbeordnungs-Novelle die Bürokratie entscheidend abgebaut wird“, so Unterrainer. Sie bringe außerdem verkürzte Entscheidungsfristen bei Behörden und ermögliche Verfahren und Bescheide aus einer Hand. So werden beispielsweise auch Naturschutz und Gewerberecht auf einen Nenner gebracht.

 

 

 

Die Gesundheit der Menschen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten darf sich nicht an den Möglichkeiten der Ernährung widerspiegeln - es ist dies eine zutiefst sozialpolitische Frage.

Am Podium des ökosozialen Forums vertrat ich in diesen Tagen meine Ansichten zum Thema "Unser Essen. Unsere Regionen. Wer wird uns morgen versorgen!"

 

 

Ich trat dabei für die bewusste Nutzung unserer regionalen, gesunden und natürlichen Produkte und Möglichkeiten ein - dadurch stärken wir unsere Bauern und den Tourismus allgemein.

Dabei sind aufgezwungene Kennzeichnungspflichten ein Mittel zum Ziel, aber nicht der von mir präferierte und zielführende Weg, hingegen bin ich der Meinung, dass man in der Bevölkerung ein neues Selbstverständnis von regionalen Lebensmitteln schaffen muss. Das erreichen wir primär dadurch, dass wir wieder den Bezug zu regionalen Lebensmitteln und ihre Qualität erlernen, etwa durch Ernährungsunterricht in Schulen. Es gibt auch sehr moderne Ansätze und entsprechende Beispiele, etwa Jamie Oliver der regionale Gerichte schnell und gesund zubereitet.

Wenn wir das schaffen, dann müssten wir uns auch keine Gedanken über Palmöl machen, das in meinen Augen strikt limitiert gehört. Indem wir uns bewusst sind, welche Qualität unsere BäurInnen liefern, ist uns auch klar, wie groß die Chancen sind. Für uns als KonsumentInnen, aber auch für die BäurInnen als ProduzentInnen, welche wir direkt unterstützen. Eine Studie der Linzer Kepler-Universität hat ergeben, dass 10 Prozent mehr an regionalen Lebensmitteln 21.500 Arbeitsplätze bedeuten. Wenn man noch die gesundheitlichen Faktoren einberechnet, ergeben sich enorme volkswirtschaftliche Möglichkeiten.

Im Sinne einer gesunden Bevölkerung begrüße ich auch den verstärkten Sportunterricht an den Schulen. Ich bin der Meinung, dass man eine Ernährungslehre in allen Pflichtschulen andenken könnte. Die beste Investition ist immer noch eine grundsolide Ausbildung, sie bringt die besten Vorteile mit sich – für jeden Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt.