Im Tiroler Landtag wurde einstimmig beschlossen, dass die Tiroler Landesregierung an die Bundesregierung und die Verantwortlichen der ÖBB herantreten möge, um die Durchführung einer Machbarkeitsstudie einer Bahntrasse zwischen Ehrwald und dem Inntal zu erreichen.

„Die Tiroler Landesregierung hat sich nun lange genug dafür Zeit gelassen. Als Nationalrat, begrüße ich das Vorhaben und freue mich über diese Abstimmung des Antrages von SPÖ, ÖVP und Grüne. Es bleibt jedoch ein schaler Beigeschmack, wissend, dass die Landesregierung, längst schon selbst eine Studie in Auftrag geben hätte können. Die Wirtschaft und der Tourismus profitieren davon. Gäste haben die Möglichkeit schneller, stressfrei und umweltfreundlich mit dem Zug anzureisen, ohne im Stau stehen zu müssen. Auch das Kulturangebot erweitert sich - Innsbruck als Kulturhauptstadt kann leichter besucht werden“, so NR Max Unterrainer, Mitglied im Verkehrsausschuss und Bundessprecher für Tourismus. 

„Aber vor allem auch die PendlerInnen, die zur Arbeit pendeln müssen, werden profitieren. Es muss nicht, wie bis dato notwendig, über Deutschland gefahren werden. Für viele AußerfernerInnen ergeben sich neue Jobmöglichkeiten. Auch junge Menschen werden aus diesem Projekt daraus Vorteile ziehen - seien es nun neue Bildungsmöglichkeiten, oder ein breiteres Freizeitangebot.“

„Eines ist klar, wenn wir das Projekt wollen, müssen wir alle samt dran bleiben - allen voran die Landesregierung. Nicht den Ball weiter spielen. Doch auch wir,  die Mitglieder des Verkehrsausschusses im Parlament sowie das Ministerium  unter Führung meines Kollegen Bundesminister Jörg Leichtfries tun gut daran, den Ausbau voran zu treiben. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt eine positive Entwicklung nehmen wird und vor allen Dingen die außerferner Bevölkerung stark entlasten wird. Es ist eine gute Alternative. Die Machbarkeitsstudie ist die eine Sache, die Rahmenbedingungen und die Umsetzung eine andere“, erklärt der Tiroler Nationalratsabgeordnete Max Unterrainer.