Anlässlich des Tag des Praktikums am 1. April stellt SPÖ-Abgeordneter Max Unterrainer fest: "Praktika müssen fair entlohnt werden und sie dürfen nicht missbräuchlich für Lohndumping verwendet werden. Der Sinn eines Praktikums liegt in der Ausbildung junger Menschen. Wer in seine betriebliche Zukunft investiert, sollte bei den PraktikantInnen anfangen - sie sind - zusammen mit den Lehrlingen - die Arbeitskraft von morgen", so Unterrainer. Deshalb appelliert Unterrainer an UnternehmerInnen: "Faire Behandlung der jungen MitarbeiterInnen heißt für die SPÖ gerechte Entlohnung, richtige Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten." Man solle weiter an einem gemeinsamen Gütesiegel arbeiten. "Wer seine jüngeren Angestellten und ArbeiterInnen gut behandelt, soll mit diesem ausgezeichnet werden.

Das Sozialreferat der Österreichischen Hochschülerschaft hat ein solches bereits entwickelt - ich bin dafür, diese Idee aufzugreifen und weiterzuentwickeln", so der Tiroler Abgeordnete am Tage des Praktikums."Österreichs Betriebe leiden unter einem eklatanten Mangel an qualifiziertem Fachpersonal. Alleine in den letzten Jahren sind etwa 10.000 Menschen pro Jahr weggezogen - zumeist gut Ausgebildete", so Unterrainer, der diese Entwicklung stoppen will. "Praktika sind Ausbildungsplätze und dürfen nicht missbräuchlich.