SPÖ-Tourismussprecher begrüßt dauerhaften Verbleib der Ampelpärchen in Wien

SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer begrüßt die Entscheidung der Stadt Wien für den Erhalt der Ampelpärchen, den auch er letzte Woche schon gefordert hatte. "Fast 20.000 Menschen haben sich für den Verbleib der Ampelpärchen ausgesprochen - ein tolles Zeichen der Zivilgesellschaft. Ein Ansporn, weiter zu arbeiten, denn wir brauchen endlich eine vollkommene Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare", so Unterrainer, der anregt, die neuen Ampelpärchen auch österreichweit zu installieren. 

"Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Aktion ein voller Erfolg - vergleicht man die Kosten von 63.000 Euro mit den Markteinführungskosten anderer internationaler Produkte. Die Ampelpärchen sind schon jetzt international bekannt und eine internationale Marke. Sie emotionalisieren, sie bewegen - einfach toll" so Unterrainer gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Seine Anregung: Die Ampelpärchen sollten auch in anderen Städten an Kreuzungen angebracht werden. Die Kosten von 1.285 Euro pro Ampel sind dabei absolut vertretbar. Möglichkeiten gebe es etwa auch in Skigebieten, wo an sehr stark frequentierten Pisten eine Ampelbeleuchtung auch aus Sicherheitsgründen überlegt werden sollte. "Österreich ist ein Platz der Freiheit und Vielfalt. Veranstaltungen wie der Life Ball, Song Contest und die ‚Ampelpärchen‘ zeugen davon", erklärt Unterrainer abschließend. 

 

SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer spricht sich heute dafür aus, die neuen "Ampelpärchen" in Wien als "touristische Marke" für ein weltoffenes Wien zu erhalten: "Die Ampelpärchen stehen für ein Miteinander. So wie der Life Ball sind sie ein Zeichen für Toleranz, Respekt und gelebte Solidarität." Die internationale Resonanz auf diese Ampelbeleuchtung habe eine nicht zu unterschätzende Werbewirkung für Wien, so Unterrainer.

Unterrainer unterstreicht die Bedeutung der Ampelpärchen als touristische Marke mit Verweis auf Berlin: "Blicken wir heute nach Berlin, dann blicken wir in eine vereinte Stadt, die mit aller Liebe und Erfolg auf das DDR-Ampelmännchen setzt. Wenn die Menschen nach Wien blicken, dann sollten sie nicht nur an Schnitzel und Fiaker, sondern auch an ein modernes Österreich denken. Mit Life Ball, Eurovision Song Contest und den neuen Ampeln bekommt Wien einen Imageschub als weltoffene Metropole. Bereits jetzt sind die Ampeln international bekannt und ihre Popularität wird sich noch steigern." Eine etwaige Demontage könnte hingegen zu negativen Schlagzeilen führen und wäre kontraproduktiv, so Unterrainer.

Mehr dazu unter: https://m.wien.gv.at/verkehr/ampeln/neue-ampelsymbole.html

Bild: Ampelmännchen, Berlin

 

 

 

Anlässlich des morgigen Europatages plädiert der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Max Unterrainer für eine Neuorientierung der EU angesichts der aktuellen Flüchtlingstragödien: "Schätzungen zufolge sind seit 1992 über 10.000 Flüchtlinge beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ertrunken. Damit gehört die EU-Grenze im Mittelmeer zu den gefährlichsten Flüchtlingsrouten der Welt. Wenn jetzt von manchen in der EU laut darüber nachgedacht wird, gegen Flüchtlingsboote militärisch vorzugehen, dann ist das der völlig verkehrte Weg. Der Europatag am 9. Mai erinnert an die Gründung der Europäischen Union. Das damalige Friedensprojekt muss sich neu orientieren, oder es wird seinem eigenen Anspruch nicht gerecht", so Unterrainer am Freitag.

Unterrainer zeigt sich überzeugt, dass völlig neue Wege eingeschlagen werden müssen: "Wir brauchen eine vollkommen überdachte Flüchtlingspolitik, aber auch eine Neuorientierung in der Nachbarschafts- und Entwicklungspolitik." Die Gründe, warum die Menschen nach Europa flüchten, seien Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung ethnischer Minderheiten und ausweglose bittere Armut. "Wer die Armut bekämpft, der bekämpft das Hauptmotiv der Flucht. Wer Sicherheit schafft, braucht sich um seine Sicherheit an den Grenzen nicht zu kümmern", plädiert Unterrainer für eine nachhaltige Politik für die betroffenen Regionen.

Kritik übte Unterrainer an der politisch Rechten, die das Thema nur zu gerne nützt, um falsche Ängste zu schüren. Man soll Europa kritisch hinterfragen, aber nicht in nationalistische Stereotypen verfallen. Europa ist ein Erfolgsprojekt, auch wenn es sich selbst hinterfragen muss", so Unterrainer abschließend.

 

 

SPÖ-Tourismussprecher weist auf steigende Bedeutung hin

 

Anlässlich des Europäischen Tages zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen am 5. Mai verweist SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer auf die steigende Bedeutung von Barrierefreiheit im Tourismus: "Menschen mit Behinderung sind ein großer und wachsender Markt. Alleine in der Europäischen Union gibt es rund 80 Millionen Menschen mit Mobilitäts- und Aktivitätseinschränkungen - das entspricht der Gesamtbevölkerung Deutschlands und sind immerhin 16 Prozent der Bevölkerung. Investitionen in Barrierefreiheit sind also nicht nur eine soziale Notwendigkeit, für UnternehmerInnen bietet das Thema auch eine Vielzahl von Chancen, um neue Marktsegmente für sich zu gewinnen", so Unterrainer.

"Barrierefreiheit im Betrieb bietet viele Vorteile, nicht nur für Menschen mit Behinderungen im engeren Sinn. Insgesamt bedeutet Barrierefreiheit eine Steigerung an Komfort, Attraktivität und Qualität für alle Gästegruppen", sagt Unterrainer und verweist dabei auf den heutigen "Wheelday" im Technischen Museum in Wien.

Unterrainer tritt in diesem Zusammenhang für eine Neuorientierung ein: "Investitionen in Barrierefreiheit tragen ebenso zu einem positiven Image bei. Gerade im Tourismus ist es wichtig, ein Wohlgefühl, die österreichische Gemütlichkeit, zu vermitteln. Immerhin sind etwa ein Drittel unserer Gäste über 50. Gerade diese Gruppe profitiert von Investitionen in Barrierefreiheit. Insgesamt hoffe ich, dass immer mehr Betriebe und Regionen mit der Zeit gehen und diese Tourismussparte mehr Beachtung schenken", so Unterrainer abschließend.

 

 

 

Ausbildung und Forschung fördern 

Angesichts der schwierigen Situation der Tourismusbetriebe fordert der SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Forschung. „Die heimischen Tourismusbetriebe stehen komplexen und unterschiedlichen Anforderungen gegenüber und sind mit einem immer härter werdenden internationalen Wettbewerb konfrontiert“, so Unterrainer, der in diesem Zusammenhang eine verstärkte Grundlagenforschung fordert. „Die heimischen Tourismusbetriebe brauchen die richtigen Rahmenbedingungen, damit sie wieder zum Wachstumsmotor der österreichischen Wirtschaft werden. Dafür braucht es Analysen und Strategien“, so Unterrainer.  

Zugleich müssen die Betriebe mehr investieren können, um so zu gewährleisten, dass sie den Bedürfnissen der Gäste entsprechen. Hier ist die Infrastruktur, wie die Barrierefreiheit genauso gefragt, wie größtmögliche WIFI-versorgung. Als wesentliches Kriterium für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe im Tourismus sieht er ein Programm für  „zukunftsfite Tourismusbetriebe“. 

„Zukunftsfit bedeutet, dass die Betriebe durch wissenschaftliche Studien besser auf die künftigen Veränderungen im Tourismusgeschäft reagieren können. Die Forschung im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft muss daher unbedingt intensiviert und näher an die Betriebe gebracht werden. Unterrainer wünscht sich daher einen breiten gemeinsamen Dialog.