Verlagerung des Güterverkehrs auf Schiene

 

„Die Entscheidung des EU-Parlaments, dass nur Gigaliner fahren dürfen wenn es die Staaten erlauben, bewahrt Tirols Straßen und Autobahnen vor unnötigem Verkehrsaufkommen. Österreichs Lebensqualität muss erhalten bleiben, dies ist für mich ein ganz besonderes Anliegen. Für unsere Bevölkerung, aber auch für unsere Gäste“ sagt Nationalratsabgeordneter Max Unterrainer, SP-Tourismussprecher und Tiroler EU-Sprecher am Rande des heutigen Tourismusausschusses im Parlament.

 

 

„Besonders Jörg Leichtfried ist dieses Ergebnis zu verdanken. Erst sein unermüdlicher Einsatz ermöglichte dieses erfreuliche Ergebnis. Dadurch steht einer Weichenstellung in Richtung Verlagerung des Güterverkehrs auf die Bahn nichts im Wege,“ so Unterrainer abschließend.

 

 

Hohe Qualität der Ausbildung sichert Qualitätstourismus

SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer gratuliert den Lehrlingen, die gestern die Staatsmeisterschaft der Tourismusberufe gewonnen haben. "Die Leistungen der Lehrlinge sind insgesamt auf einem hohen Niveau und ein Beweis für die hohe Qualität der Ausbildung", so Unterrainer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Rund 80 Lehrlinge haben an der Staatsmeisterschaft, die in Altmünster stattgefunden hat, teilgenommen. Jedes Bundesland war mit jeweils drei KandidatInnen in den Kategorien "Küche" beziehungsweise "Service" und "Hoteladministration" vertreten. Die Staatsmeistertitel gingen an Salzburg, Oberösterreich und die Steiermark. "Die Leistung der Lehrlinge ist höchst erfreulich und garantiert, dass der Qualitätstourismus in Österreich gesichert ist", so Unterrainer.

 

 

Neue Chancen für Tourismus durch Barrierefreiheit - Europaweit sind 80 Millionen Menschen auf Barrierefreiheit angewiesen

 

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"Der Tourismussektor muss in Hinblick auf Barrierefreiheit neu durchdacht werden", so SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer anlässlich einer aktuellen EU-Studie zum Thema barrierefreier Tourismus. Immerhin sind 80 Millionen Menschen europaweit auf barrierefreies Reisen angewiesen, innerhalb der EU führen Menschen mit Behinderung etwa 340 Millionen Tagesreisen und Reisen mit Übernachtung durch. "Das ist ein klarer Auftrag an die Politik, die Tourismuswirtschaft und den zuständigen NGOs", so Unterrainer, der in diesem Zusammenhang konkrete Maßnahmen vorschlägt. So sollen alle Tourismusangebote im Netz barrierefrei gestaltet sein, außerdem soll auf den Seiten der Österreich-Werbung explizit auf barrierefreie Angebote in Österreich hingewiesen werden.

 

 

Der Sinneswandel des Landwirtschaftsministers ist weder zielführend noch nachvollziehbar

SP-Nationalratsabgeordneter Max Unterrainer, Mitglied des Landwirtschaftsausschusses, zeigt sich über die Aussagen von BM Rupprechter bestürzt: „Nachdem Rupprechter mehrmals auf die Gefahren von TTIP hingewiesen hat, sieht er auf einmal eine `große Chancen für Europas Wirtschaft und Landwirtschaft´. Ich möchte ihn daran erinnern, dass er nicht einmal vor einem Monat darauf hingewiesen hat, dass er keinen Tiroler Speck aus den USA möchte, da er Angst um die Herkunftsbezeichnungen hatte.“

„Die regionalen Herkunftsbezeichnugnen sind ein Schutz der Spezialitäten und könnten durch TTIP unterlaufen werden. Mir ist es nicht klar wie man eine solche Kehrtwende fachlich auch nur ansatzweise argumentieren kann“, sagt Unterrainer.

Unterrainer weist darauf hin, dass noch viele Dinge unklar sind, die ganzen Verhandlungen intransparent geführt werden: „Wenn das Abkommen wirklich so herausragend ist, wie die Befürworter sagen – warum werden die Verhandlungen dann hinter verschlossenen Türen geführt? Warum soll es Schiedsgerichte geben die nur aus Wirtschaftsanwälten bestehen?“

 

 

Besorgnis der BürgerInnen und vieler Regierungen muss ernst genommen werden

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Wenn die US-amerikanischen Verhandler nach der achten Verhandlungsrunde zu TTIP, die letzte Woche Freitag zu Ende gegangen ist, konkrete Fortschritte einfordern und versuchen, Druck für eine schnelle Umsetzung des Abkommens aufzubauen, kann man nur davor warnen, diesem Druck nachzugeben", so der SPÖ-Abgeordnete Max Unterrainer. "Eine Vielzahl von Punkten ist noch ungelöst, Etliches scheint in die falsche Richtung zu gehen", betont Unterrainer. 

Unterrainer weist nochmals auf die Frage des Investitionsschutzes, aber auch die Herkunftsbezeichnungen europäischer Produkte hin. "Die Sorgen der BürgerInnen, wie sie auch in den Konsultationen der Europäischen Kommission klar zum Ausdruck kamen, müssen ernst genommen werden. Mit Geheimhaltung werden diese bestimmt nicht verringert", sagt Unterrainer, der mehr Transparenz bei den Verhandlungen einfordert.