Drucken

Entbürokratisierung muss weiter fortgesetzt werden

"Damit wir die heimischen Betriebe und ihre MitarbeiterInnen kraftvoll unterstützen können, benötigen wir einen breiten Schulterschluss zwischen Arbeit und Wirtschaft. Viele Reformschritte wurden von der Regierung bereits umgesetzt, aber es gibt noch viel zu tun. Wir brauchen einen gemeinsamen Weg und einen offenen Dialogprozess, davon bin ich überzeugt", begrüßt SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer heute, Mittwoch, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst den gestern im Bundeskanzleramt abgehaltenen Reformdialog. 

Der Reformdialog hat zum Ziel, Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung, beispielsweise zwischen Bund und Ländern, aufzuspüren, abzubauen und Verwaltung einfacher zu gestalten. Der Tourismus ist hier laut Unterrainer schon mit positivem Beispiel vorangegangen, im Bereich Verwaltung gibt es jedoch Potenzial für mehr Entbürokratisierung.

"Es freut mich, dass bereits jetzt von vielen Seiten diesem Reformdialog großes Interesse entgegengebracht wurde. Ich möchte die Energien aus den Ländern, Bund und den verschiedenen Verbänden bündeln, damit die Tourismuswirtschaft in Österreich fit bleibt und gemeinsame Wege beschritten werden können", so Unterrainer weiter.

Unterrainer begrüßt auch die Ansicht des Kärntner Landtagsabgeordneten Jakob Strauss: "Bundesländer müssen als eine Marke präsentiert werden, eine zu große Aufsplitterung in Einzelinteressen ist nicht zielführend. Denn zu viele Köche verderben den Brei - gerade im Tourismus."