Gleicher Beitrag für gleiche Leistung, Selbstbehalt für Selbstständige muss weg

 

Nationalratsabgeordneter Unterrainer, SP-Tourismussprecher macht klar, dass der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband die einzige Vertretung ist, der sich für die Soziale Absicherung von Selbstständigen stark macht: „Der 20-prozentige Selbstbehalt bei Gesundheitsleistungen ist eine unfaire finanzielle Belastung der Selbstständigen. Noch dazu ist sie weder sinn- noch zweckvoll.  Die Menschen sollen aus Kostengründen nicht vor einem Arztbesuch zurückschrecken. Nur der SWV setzt sich dafür ein, dass gleiche Leistung bei gleichen Beiträgen garantiert wird.“

 

Damit ist für Unterrainer klar, dass sich ein Selbstbehalt alleine schon aus gesundheitsökonomischer Perspektive nicht auszahlt. „Gerade für die kleineren Betriebe und EPUs sind die Selbstbehalte eine Herausforderung und Hürde. Weder wird ein Selbstbehalt heute der Zeit noch den PatientInnen gerecht“, so Unterrainer weiter.

 

Unterrainer weist auf den Fakt hin, dass Selbstständige wie ArbeitnehmerInnen 7,65 Prozent Ihres Einkommens als Beitrag leisten. „Eine schlechtere Leistung bei gleichem Beitrag ist eine Schlechterstellung der Selbstständigen. Deshalb: gleicher Beitrag für gleiche Leistung!“ so Unterrainer abschließend.

 

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„Ich plädiere an die die Vernunft und die Menschlichkeit der EuropäerInnen."

Ein Kommentar von Nationalrat Max Unterrainer zum aktuellen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

 

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Tausende Menschen fliehen aus ihrer Heimat, einzige Motivation ist der Drang nach Leben. Familienväter nehmen jedes Risiko auf sich, ihre Familie vor dem Krieg und dem Tod zu schützen. Doch steht bei uns noch immer das Vorurteil, der Gefahr einer möglichen „Überflutung“ dieser Menschen im Vordergrund jeglicher populistischen Argumentation. Entsetzliche Bilder überkommen uns aus den Medien. Hunderte Kinder, Mütter und Väter sind im Mittelmeer vor Lampedusa qualvoll ertrunken. Berühren uns diese Schicksale überhaupt nicht mehr, sind wir wirklich schon so durch die Medienberichterstattung abgestumpft?

Die aktuelle Flüchtlingssituation ist ein gefundenes Fressen für jegliche EuropakritikerInnen. Die rechten Parolen finden immer mehr Gehör. Die Stimmen für starke Grenzen vor Europa werden immer lauter, doch nützt es uns wirklich, wenn wir eine Mauer um Europa ziehen? Lernen wir doch endlich aus der Vergangenheit: Weder die Chinesische Mauer, noch die Berliner Mauer haben Menschen davon abgehalten, zu fliehen und dem Bedürfnis nach einem ehrenwerten, menschlichen Leben zu folgen.