Rückgang an Arbeitslosen in Tirol - vor allem im Fremdenverkehr und Tourismus

 

SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer zeigt sich zufrieden über den Rückgang an Arbeitslosen in Tirol – vor allem im Bereich Fremdenverkehr und Tourismus: „Der Rückgang an Arbeitslosen im Tiroler Fremdenverkehr zeigt wie wichtig die Tiroler Tourismusbetriebe als Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor sind“, so Unterrainer.

Laut dem AMS Tirol sind die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Mai 2015 um 5,1 Prozent zurückgegangen. „Es ist damit das beste Ergebnis österreichweit“, so Unterrainer. Tirol zählt zu den wichtigsten Urlaubsregionen in Österreich und hat laut dem SPÖ-Tourismussprecher mit seinem breiten Angebot auf neue Herausforderungen im Tourismus gut reagiert. So hat man das Angebot für Kurzurlaube attraktiver gemacht und erweitert, außerdem wurden erfolgreich neue Märkte in Europa und in Asien erschlossen. In diesem Zusammenhang zeigt sich Unterrainer zufrieden über die Entscheidung das Flugangebot von und nach Deutschland auszuweiten. „Kurzurlaube werden für den Urlaubsgast immer interessanter und damit eine schnellere und flexiblere Anreise in das Herz der Alpen“, so Unterrainer.

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Ein wichtiger Punkt für den Erfolg des Tiroler Tourismus ist außerdem die Erweiterung des barrierefreien Angebots. Für den SPÖ-Tourismussprecher ein wichtiges Anliegen, das ein immer wichtiger werdendes Asset in der Entscheidung für einen Urlaubsort wird.

„Allein in der Europäischen Union gibt es rund 80 Millionen Menschen mit Mobilitäts- und Aktivitätseinschränkungen, das sind rund 16 Prozent aller EU-BürgerInnen. Investitionen in Barrierefreiheit sind also nicht nur eine soziale Notwendigkeit, sondern bieten für UnternehmerInnen auch eine Vielzahl von Chancen, um neue Marktsegmente für sich zu gewinnen“, so Unterrainer.

Seit 1. Jänner 2016 gilt das Gesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung für alle Unternehmen in ganz Österreich. „Alle Waren, Dienstleistungen und Informationen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, müssen barrierefrei angeboten werden“, erläutert Unterrainer.

„Der Umbau in einen barrierefreien Betrieb dient der Standortverbesserung und kann zur betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit genützt werden. Die Chancen, die die Barrierefreiheit im Sinne der Erhöhung der Lebensqualität, der Reisequalität und der Wettbewerbsfähigkeit bietet, gilt es zu nutzen“, so Unterrainer, der konkret eine Verbesserung bei der Barrierefreiheit von Tourismusangeboten im Internet und die verstärkte Promotion von barrierfreien Urlaubsangeboten durch die Österreich - Werbung fordert. „Etwa 340 Millionen Tagesreisen und Reisen mit Übernachtungen werden in der EU von Menschen mit Behinderung durchgeführt. Nutzen wir das und machen es zu einer Win-Win Situation für die Menschen und die Wirtschaft“, appelliert Unterrainer.